Universität in der Krise?

Posted By Sebastian Thieme on 15. Mai 2012

… unter diesem Titel organisiert der Huf Leipzig – mit Unterstützung des StuRa Leipzig – am

Dienstag,
den 22. Mai 2012,
19.00 Uhr
im Vortragssaal (Albertina)

eine Veranstaltung zu

Prekarität, Wissenschaftsfreiheit und
zum Zustand der Lehre an der Universität

mit folgende Diskussionspartnern:

  • Benjamin Bigl (PromovierendenRat Universität Leipzig)
  • Prof. Ulrich Brieler (Leiter des Referats Wissenspolitik)
  • Klemens Himpele (Referent im Bundesvorstand der GEW)
  • Sebastian Thieme (HuF Leipzig der GEW Sachsen)

Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten.

Flyer (jpg)

Uni in der Krise?

“Berufung ohne Beruf”

Posted By Sebastian Thieme on 2. März 2012

Auf SWR2 lässt sich derzeit ein interessanter Beitrag zum Thema “Akademisches Prekariat” nachlesen und -hören. Titel:

“Berufung ohne Beruf: Requiem auf einen Traum”.

Zum Nachören, einfach auf der entsprechenden Seite, oben Rechts bei “Sendung zum Hören” auf das kleine Dreieck drücken.

Veranstaltungshinweis: Wissenschaftliche Meinungsfreiheit an der Leipziger Universität

Posted By Sebastian Thieme on 24. November 2011

Vortrag von Georg Quaas im Rahmen der Dies Academicus am 2. Dezember, 9.15 – 10.45 Uhr, im Institutsgebäude der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, Grimmaische Str. 12, 1. Obergeschoss, Seminarraum 6.

Wissenschaftliche Meinungsfreiheit an der
Leipziger Universität – ein Rückblick über die letzten 4 Jahrzehnte

Presseschau: Beschäftigungsverhältnisse an deutschen Hochschulen (Telepolis)

Posted By Sebastian Thieme on 6. Juni 2011

Auf Telepolis ist ein längerer Artikel von Thorsten Stegemann zur aktuellen Beschäftigungssituation an den deutschen Hochschulen erschienen. Titel: “6 € ‘Stundenlohn’ – Beschäftigungsverhältnisse an deutschen Hochschulen”.

Unter anderem wird dort berichtet:

Die Hochschul Informations System GmbH zählte im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zuletzt 146.000 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Deutschland. 83 Prozent von ihnen waren nur mit einem befristeten Arbeitsvertrag ausgestattet, viele Verträge hatten eine Laufzeit von weniger als einem Jahr.

Noch prekärer sieht die Situation für Lehrbeauftragte aus, deren Zahl nach einer rund vierzigprozentigen Steigerung in den vergangenen zehn Jahren auf knapp 80.000 angestiegen ist. Laut einer Umfrage des Deutschen Hochschulverbandes hat beispielsweise die Universität Augsburg dreimal mehr Lehrbeauftragte als Professoren. An der Universität Köln werden rund 4.000 Lehraufträge vergeben. An deutschen Musikhochschulen erteilen Lehrbeauftragte über die Hälfte des Unterrichts.

Neben verschiedenen Zahlen zur Hochschulbeschäftigung enthält der Text auch diverse Links und Hinweise zu aktuellen Aktionen, u.a. der GEW.

Link: “6 € ‘Stundenlohn’ – Beschäftigungsverhältnisse an deutschen Hochschulen”.

Personalratswahl 2011!!!

Posted By Sebastian Thieme on 12. Mai 2011

Die GEW hat 3 Kandidaten für den örtlichen Personalrat

Dr. Matthias Schwarzmüller,
Dr. Bernd Hoffmann und
Dr. Siegrun Lemke

sowie zwei Kandidaten für den Gesamtpersonalrat der Universität

Dr. Matthias Schwarzmüller und
Doz. Dr. Georg Quaas

aufgestellt.

Informationen zur Personalratswahl 2011 und den KandidatInnen können der Broschüre zur Personalratswahl2011 (PDF) entnommen werden.

Wer die KandidatInnen unterstützen möchte, kann die ganze Broschüre oder Teile davon ausdrucken und an Plätzen aushängen oder auslegen, die dafür bestimmt sind.

Download: Broschüre zur Personalratswahl2011 (PDF)
(Download mir Rechtsklick und “Ziel speichern unter”.)

Leipziger Dialog: Demokratie in Schule, Hochschule und Berufsleben. Anspruch ja! Aber Wirklichkeit?

Posted By Sebastian Thieme on 12. Mai 2011

Im Verbund mit der Hans-Böckler-Stiftung, dem DGB Region Leipzig-Nordsachsen, der Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt (KOWA), dem SKA-Projekt der Courage-Werkstatt für demokratische Bildungsarbeit e. V. und natürlich der GEW Sachsen findet am

Samstag, den 25.06.2011

zwischen 9.30 Uhr bis 17.30 Uhr

im

Neuen Seminargebäude der Universität Leipzig Raum S420

ein Workshop zum Thema

“Demokratie in Schule, Hochschule und Berufsleben. Anspruch ja! Aber Wirklichkeit?”

statt. Auch, wenn die Veranstaltung als “Fachtag” angepriesen ist, so ist sie für jeden offen: Schüler wie Lehrer, Studierende, Wissenschaftler, Auszubildende oder Ausbilder sind alle herzlich eingeladen.

Mehr Informationen gibt es unter: www.leipziger-dialog.de .

Abzugsfähigkeit der Beiträge unserer Mitglieder im Ruhestand

Posted By Sebastian Thieme on 12. Juli 2010

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

einige Mitglieder haben sich an uns gewandt, da ihnen von ihrem zuständigem Finanzamt mitgeteilt wurde, dass ihre Gewerkschaftsbeiträge nicht steuerlich absetzbar wären. Nun fallen zwar leider alle steuerrechtlichen Angelegenheiten nicht unter unseren gewerkschaftlichen Rechtsschutz, unsere Landesrechtsstelle hat auf die Bitte unseres Kreisverbandes Hochschule und Forschung Leipzig, hin, die Sache aber trotzdem geprüft.

Wir möchten deswegen darüber informieren, dass nach der Rechtsauffassung der GEW Gewerkschaftsbeiträge von Rentnerinnen und Rentnern sehr wohl steuerlich absetzbar sind. Die gleiche Rechtsauffassung vertritt auch die Oberfinanzdirektion Frankfurt am Main.

In einer Verfügung aus dem Jahr 2002 führt sie zur steuerlichen Absetzbarkeit von Gewerkschaftsbeiträgen aus, dass Gewerkschaftsbeiträge als Werbungskosten abzugsfähig sind, weil:

“Gewerkschaftsbeiträge dienen auch bei Empfängern von Sozialversicherungsrenten der Erwerbung, Sicherung und Erhaltung der Rentenbezüge, da die von den Gewerkschaften geleistete Tarifarbeit wegen der Orientierung der jährlichen Rentenanpassung an der durchschnittlichen Zuwachsrate bei Löhnen und Gehältern mittelbar auch den Rentenbeziehern zugute kommt und das Betreuungsangebot der Gewerkschaften (sachkundige Beratung in arbeits- und sozialrechtlichen Fragen, Rechtsschutz) auch für nicht mehr berufsaktive Mitglieder gilt.”

Die entsprechende Veröffentlichung aus der Zeitschrift DER BETRIEB haben wir über nachfolgende Querverbindung (als PDF) zur Verfügung gestellt. Diese sollte dem Schriftverkehr mit dem Finanzamt als Argumentationsgrundlage beigefügt werden.

DER BETRIEB, vom 15.11.2002, Heft 42, Seite 2409-2410.

(Download, zum Speichern bitte
Rechtsklick und “Speichern unter”)

Sollte uns in den nächsten Tagen noch eine explizite sächsische Regelung hierzu bekannt werden, so werden wir an dieser Stelle darüber informieren und erwarten sicher auch einen Beitrag in der E&W.

Abschließend möchten wir – der Kreisverband Hochschule und Forschung Leipzig – klar stellen, dass die Aberkennung der Abzugsfähigkeit der Beiträge unserer Mitglieder im Ruhestand insbesondere deshalb scharf zu kritisieren ist, weil das einer Herabwürdigung ihrer Stellung in der Gesellschaft gleich kommt. Das Gewerkschaftsmitglied im Ruhestand bleibt in der Gemeinschaft der Gewerkschaft. Es hat allen Anspruch und alle Berechtigung auf Wahrung und Vertretung der eigenen Interessen und Belange durch die Gewerkschaft – genauso, wie ein berufstätiges Mitglied.

Wir unterstreichen daher nachdrücklich die Gleichbehandlung aller Mitglieder und bitten alle Betroffenen sich mit den Ergebnissen ihrer Widersprüche an uns oder ihr Gewerkschaftsgruppe zu wenden, damit wir gegebenenfalls auch politisch für die Interessen unserer Mitglieder eintreten können.

Mit kollegialen Grüßen

Der Kreisvorstand, HuF, Leipzig

Neue Kontaktmöglichkeit

Posted By Sebastian Thieme on 9. März 2010

Ab jetzt ist der Kreisverband Hochschule und Forschung Leipzig unter folgender Telefonnummer erreichbar:

0341 – 49 47 346.

Unter dieser Nummer ist ein Anrufbeantworter geschaltet, auf den Sie Ihre Fragen, Anregungen und Kommentare hinterlassen können.

Gute Arbeit an Hochschulen oder Wissenschaft als Berufung?

Posted By Sebastian Thieme on 22. Januar 2010

Am Donnerstag, den 4. Februar 2010, 17.00 – 19.00 Uhr, im neuen Seminargebäude, Universitätsstr. 1, Raum S 126, veranstaltet die KOWA Leipzig eine Podiumsdiskussion zum Thema “Gute Arbeit an Hochschulen oder Wissenschaft als Berufung?”. Basierend auf dem DGB-Index “Gute Arbeit” wird dort u.a. über die Arbeitsbedingungen an den deutschen Hochschulen gesprochen.

Dazu hält Frau Dr. Mary Lindner (DGB-Index Gute Arbeit GmbH) ein Referat, auf das Doz. Dr. Georg Quaas (Institut für Empirische Wirtschaftsforschung an der Universität Leipzig und Vorstand des HuF Leipzig) in einem Co-Referat antworten wird. Anschließend diskutieren Prof. Dr. Martin Schlegel (Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs, Universität Leipzig) und Dr. Boris Schmidt (Soziologe, Autor der ver.di-Mittelbaustudie).

Alle Mitglieder des KV HuF Leipzig sind natürlich sehr herzlich dazu eingeladen, an dieser Veranstaltung teilzunehmen!

Ort: Universität Leipzig, Neues Seminargebäude, Universitätsstr. 1, Raum S 126.
Zeit: Donnerstag, 4. Februar 2010, 17.00 – 19.00 Uhr.
Flyer: Flyer “Gute Arbeit” (PDF).
Homepage KOWA: www.kowa-leipzig.de.

Offener Brief an die GEW Sachsen

Posted By Sebastian Thieme on 25. November 2009

Die Strukturdiskussion innerhalb der GEW Sachsen zum Anlass nehmend, wurde am 17.10.2009 in Höfchen ein offener Brief an die GEW Sachsen formuliert, in dem sich auch der HuF Leipzig positionierte. Nachfolgend der offene Brief im Wortlaut.

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Wohin mit dem Bereich Hochschule und Forschung?

Zur Strukturdiskussion in der GEW Sachsen

Offener Brief an die GEW Sachsen – ihre Mitglieder und Gremien

Der Bereich Hochschule und Forschung (HuF) ist ein Bezirksverband (BV) innerhalb des Landesverbandes Sachsen – neben drei anderen Bezirksverbänden für Schule, Jugendhilfe, Sozialarbeit und Weiterbildung, die nach regionalem Prinzip zugeschnitten sind (Chemnitz, Dresden, Leipzig). Der BV HuF ist in drei Kreisverbände gegliedert und organisiert – entgegen einer weit verbreiteten Meinung – keineswegs nur Lehramtsstudenten, sondern Studierende aller Fachrichtungen; der Kern der Mitgliedschaft wird durch die in der GEW organisierten Angestellten, Beamten und Arbeiter der Hochschulen gebildet, darunter viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Während sich die Kreisverbände vor allem um die Arbeit vor Ort zu kümmern haben, dient die Organisationsstruktur „Bezirksverband“ der Koordination der Kreisverbände und der Lobbyarbeit, die vor allem am Ort des Landesparlaments geleistet werden muss. In Zeiten, in denen sich jede neue Staatsregierung berufen fühlt, die sächsische Hochschullandschaft stets von Neuem umzukrempeln, liegt die politische Arbeit vor Ort im ureigenen Interesse der Beschäftigten an den Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Klarerweise setzt das nicht nur eine intime Kenntnis der Situation in den Einrichtungen voraus, sondern auch eine intensive Beschäftigung mit der Hochschulpolitik des Landes und des Bundes.

Wie andere Gewerkschaften auch muss die GEW-Sachsen einen ständigen „Kampf“ gegen den Mitgliederschwund führen. Sie tut das in erster Linie durch Mitgliederwerbung, u.a. unter den Studierenden. Zusätzliche Maßnahmen, die für ausgeglichene Finanzen sorgen, sind erforderlich. In diesem Sinne hat eine Arbeitsgruppe der GEW ein Papier erarbeitet, das den Gremien zur Diskussion vorliegt. Das Papier schlägt fünf Varianten für eine neue Struktur des Landesverbandes vor. Als zu beachtende Grundsätze werden u.a. genannt: „Niemand geht verloren“ und die „Aktionsfähigkeit wird gestärkt“. Diesen Grundsätzen stimmen wir – führende Vertreter des BV HuF und der KV HuF – ausdrücklich zu. Allerdings sprechen wir uns vehement gegen den Vorschlag aus, den BV HuF aufzulösen und die Kreisverbände HuF in die regionalen BV einzubinden (die Varianten d und f).

1. Strukturveränderungen sind angezeigt, wenn sie eine Steigerung der Effektivität der gewerkschaftlichen Arbeit insgesamt oder zumindest in bestimmten Bereichen mit hoher Wahrscheinlichkeit erwarten lassen.
Diese Steigerung der Effektivität ist nicht zu realisieren, wenn das Koordinationsgremium – der BV Hochschule und Forschung – wegfällt und die KV HuF in die anderen BV eingegliedert werden.

2. Die Notwendigkeit der Strukturveränderungen wird mit der Anpassung an die politische Verwaltungsstruktur in Sachsen begründet. Die Hochschullandschaft folgt dieser Verwaltungsstruktur nicht. Deshalb können daraus keine Schlussfolgerungen für die Organisation des HuF-Bereichs abgeleitet werden.

3. Die Schulverwaltungsstrukturänderung ist für den HuF-Bereich nicht relevant.

4. Eine gerechtere Finanzzuweisung ist nicht über eine Streichung von Bereichen zu erreichen, sondern nur durch entsprechende Kürzungen des Sockelbetrags und der Rücklaufgelder. Dabei muss der im Statut verankerte Grundsatz beachtet werden, dass der Sockelbetrag die Arbeitsfähigkeit der Gremien sicherzustellen hat, während die Rücklaufgelder von den Mitgliederzahlen abhängen.

5. Da wir keine Notwendigkeit für die Veränderung im HuF-Bereich sehen, lehnen wir alle Maßnahmen ab, die die Abschaffung des BV HuF als gewähltes Gremium vorsehen.

6. Das bedeutet:
- Der Bereich HuF muss als Bezirk bestehen bleiben.
- Die KV HuF können nicht den anderen BV angegliedert werden.

7. Der HuF-Bereich wird sich keineswegs den Überlegungen verschließen, die darauf abzielen, die Organisationsstruktur zu straffen, um die Aktionsfähigkeit der GEW Sachsen zu stärken. Wir meinen aber, dass in diesem Zusammenhang der gesamte Haushalt des Landesverbandes Sachsen kritisch unter die Lupe genommen werden sollte.

Unterzeichner/innen:

Margitta Bellmann, Heidi Engelhardt, Bolko Fietz, Joachim Göbel, Anke Haake, Wolfgang Hoffmann, Heinz Menzzer, Gundula Pretzsch, Georg Quaas, Rainer Riedel, Tobias Schlüter, Stefan Schmidt, Uwe Starke, Torsten Steidten, Norbert Störmer, Marco Unger

Höfchen, am 17.10.2009

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“Wohin mit dem Bereich Hochschule und Forschung? Zur Strukturdiskussion in der GEW Sachsen” als Download (PDF).